Einmal Sulzfeld hin und zurück

Samstag, 22.07.2017

Heute sind wir mit dem Radl n ach Sulzfeld am Main gefahren. Frauchen ist geradelt und ich habe aus meiner Fahrradtasche die Landschaft bewundert. Die Fahrradstrecke zwischen Kitzingen und Sulzfeld fährt sich ganz angenehm. Viele schattige Abschnitte. Die bayrische Sonne meinte es heute wieder gut mit uns. Um die 28 Grad bei leichter Bewölkung. Schon sehr warm!

Sulzfeld gehört mit zu den ältesten Weinstädtchen am Main. Der Ort ist irgendwann im Mittelalter aus der Zeit gefallen. Eine komplett erhaltene Stadtmauer mit Wehrtürmem umgibt die pittoreske Altstadt mit ihren engen Gassen. Als wäre es eine Filmkulisse aus Hollywood. Ist aber viel schöner, weil echt 

Sulzfeld ist auf jedenfall einen Abstecher mit Übernachtung wert. Frauchen ist übrigens vor einigen Jahren mit Freunden in Sulzfeld mächtig versackt. Der gute Frankenwein hatte die Schuld  :- ))

  Blick auf Sulzfeld vom Main Blick auf Sulzfeld vom Main Sulzfeld Sulzfeld Sulzfeld, Marktplatz Pause im Schatten mit kleiner Decke      Stadtmauer Sulzfeld Sulzfeld Sulzfeld  Sulzfeld Sulzfeld Sulzfeld, Marktplatz Sulzfeld, Heiligen Figuren Sulzfeld, Heiligen Figuren Sulzfeld Sulzfeld, Heiligen Figuren Sulzfeld, Badestelle am Main der Ausflug nach Sulzfeld ist geschafft

Weiter nach Kitzingen

Freitag, 21.07.2017

Wir sind sagenhafte 28 KM weiter gezogen und sind jetzt in Kitzingen am Main. Noch so eine fränkische Weinstadt. Hier hat sich die Stadt zum Main hin geöffnet. Eine Landesgartenschau am Mainufer durchgeführt und eine Promenade am Main angelegt. Durchaus gelungen.  

Die afrikanischen Temperaturen sind vorbei. Nach einem kräftigen Gewitter hat es sich abgekühlt. Erträgliche 26 Grad bei leichter Bewölkung. Aber doch relativ schwül. Trotzdem waren wir bereits auf Fotosafari.Jetzt steht faulenzen auf dem Programmzettel. Und heute Abend lecker Essen im Biergarten am Main.

Wir sind auf dem Campingplatz "Schiefer Turm" direkt am Main. Der WoMo-Stellplatz liegt auch sehr schön am Mainufer. Aber wie auf den meisten WoMo-Stellplätzen leider keine Duschen. 

Blick auf Kitzingen mit der Alten Mainbrücke   Kitzingen, die Alte Brücke Kitzingen, am Marktplatz Kitzingen, Markttag Kitzingen, Markttag Fastnacht- Museum in Kitzingen Kitzingen Kitzingen Kitzingen der Main bei Kitzingen Kitzingen, Gelände der Landesgartenschau, Barny prüft das Grün Biergarten auf dem Campingplatz Campingplatz in Kitzingen

Von Volkach den Main entlang

Mittwoch, 19.07.2017

Wir sind wieder on the road.  Eine kleine Tour am Main entlang. 

Unser Startpunkt ist Volkach am Main mit der (einer) Mainschleife. Wir sind auf dem Campingplatz Ankergrund und lassen uns viel Zeit. Es ist viel zu heiß. Jetzt immer noch 34 Grad. Von unserem Ausflug (laufen oder in der Fahrradtasche) habe ich mich gerade erholt. Volkach ist ein schönes Weinstädtchen. Und die Gegend drumrum ist auch sehenswert. Aber viel zu heiß  :- )) Seht euch einfach die Fotos an.

Grüezi Barny

  Volkach, Hauptstraße Volkach, Hauptstraße Volkach, Blick Richtung Marktplatz Volkach, Marktplatz Volkach, Marktplatz Volkach, Marktplatz Volkach, schöner Biergarten Volkach, schöne Fassade Volkach, Hauptstraße Kirche Maria im Weinberg bei Volkach Der Alt-Main bei Volkach Biergarten auf der Vogelsburg bei Volkach Fähre über den Alt-Main bei Fahr/VolkachBarny ist erschöpft und erholt sichCampingplatz Ankergrund bei Volkach

Die Inselstadt Hitzacker

Sonntag, 09.07.2017

Zum Abschluss unseres Mini-Trips haben wir uns noch einen Abstecher nach Hitzacker gegönnt. Die Altstadt von Hitzacker liegt auf einer kleinen Insel im Mündungsgebiet der Jeetzel in die Elbe. Die Elbe fliest in Sichtweite vorbei.

 

Die Gegend war schon 2000 vor Christus besiedelt. Zur Zeit Karls des Großen begann man auf dem Weinberg (53 m ü. NN) mit dem Bau einer Befestigungsanlage (768/814). Heinrich der Löwen ließ sie dann zur Burganlage ausbauen (1150). Und es ist wahr, bereits um 900 gab es hier den ersten Weinanbau im Zuge der Christianisierung. Heute hat der Weinberg 99 Rebstöcke.

 

164 Stufen führen von der Stadtinsel auf den Weinberg mit dem Panoramablick über die Flusslandschaft Elbe. Etwas gemächlicher geht es über einen gewundenen Weg zum Plateau. Hier sind noch Mauerreste vom einstigen Sitz der Burggrafen von Hitzacker zu sehen. Wir haben uns gegen die Treppen entschieden :- ))

 

Geradezu romantisch ist es auf dem Weinberg. Deshalb haben sich hier wohl die sagenhaften Weinbergszwerge angesiedelt. Es wird vermutet, dass die Zwerge von Hitzacker Richtung Osten, nach Rügen, Schwerin, und insbesondere nach Breslau gewandert sind. In Wroclaw (Breslau) tummeln sich mehrere hundert Nachfahren dieser Zwerge. Sie erinnern dort an den phantasievollen Widerstand gegen die polnische Obrigkeit in den 1980-er Jahren

 

Der Hitzackeraner Zwergenring betreut die in der Altstadt verbliebenen Zwerge und hat es sich zum Ziel gesetzt, die Gnome zurück zu holen. In der Fachwerkstadt und am Fähranleger fühlen sich die Bronzezwerge offensichtlich bereits wieder wohl. Auf unserem Spaziergang durch die sehenswerte Altstadt haben wir einige von ihnen getroffen: „Goldie“ der Münzenfinder, „Pistorius“ der Brezelzwerg, „Lectito" der Lesezwerg, „Velo" der Radlerzwerg, und „Denti" den furchterregenden Zahnarztzwerg.

 

Auch in Hitzacker kommt die Elbe des Öfteren ungebeten zu Besuch. Deshalb wurde ringsum die Altstadt eine große Hochwasserschutzmauer mit riesigen Fluttoren errichtet. Einen Eindruck von der Dimension könnt ihr den Fotos entnehmen.

 

WoMo-Stellplatz: großer Parkplatz an der Marschtorstraße. Maximal für 24 Stunden, Wasser, Strom und Entsorgung. Ein Steinwurf von der Altstadt entfernt.

 

Blick auf Hitzacker mit Jeetzel und Elbe Hitzacker, Treppe vom/zum Weinberg  Hitzacker, Plateau auf dem Weinberg Hitzacker, die Rebstöcke, davor Kunst Hitzacker, Erholung im Weinberg Hitzacker, am Markt Hitzacker, Hauptstraße Hitzacker, Schützenausmarsch Hitzacker, ausgefallene Garage Hitzacker, Storche in der Altstadt Hitzacker, die Jetzel Hitzacker, Hotelanlage an der Jeetzel Hitzacker, Idylle Hitzacker, die - Elbvielharmonie - Hitzacker, Hochwassermarke Hitzacker, Barny kontrolliert den Hochwasserschutz Hitzacker, Fluttore an der Jeetzel Hitzacker, alte Töpferwerkstatt ohne Strom Hitzacker, der Brezelzwerg Hitzacker, der Radlerzwerg Hitzacker, der Zahnarztzwerg Hitzacker, der Lesezwerg Hitzacker, der Münzenfinderzwerg Hitzacker und noch ein Zwerg Lammfrikadellen mit CousCous-Salat Hitzacker, WoMo-Stellplatz

Schifferstadt Lauenburg an der Elbe

Samstag, 08.07.2017

Unser Filou ist wieder einsatzbereit und wir gönnen uns ein verlängertes Wochenende in Lauenburg an der Elbe.

Bei der Schifferstadt Lauenburg treffen drei Wasserstraßen aufeinander: die Elbe, der Elbe-Lübeck-Kanal und der Elbe-Seiten-Kanal. Und nicht zu vergessen, die kleine Stecknitz. Es ist daher kein Wunder, dass sich in Lauenburg seit jeher alles um die Schifffahrt dreht.

 

Als gesichert gilt, dass Lauenburg bereits 1260 das Stadtrecht besaß. Die Stadt selbst wurde jedoch bereits früher gegründet. Im Mittelalter war Lauenburg einer der Hauptumschlagsplätze des Nordens. Hier wurde das „weiße Gold“ Salz aus der Lüneburger Saline umgeladen und auf der Stecknitzfahrt nach Lübeck transportiert. Aus diesem mittelalterlichen Kanal wurde später der Elbe-Lübeck-Kanal. Die „Alte Salzstraße“ überquerte die Elbe vier Kilometer westlich bei Schnakenbek.

 

Durch die exponierte Lage am Hohen Elbufer kommt es in Lauenburg immer wieder zu Überflutungen durch Hochwasser. Zuletzt kam die Elbe 2013 ungebeten zu Besuch. Damals war das Wasser der Elbe auf 9,18 und mehr gestiegen und die Altstadt von Lauenburg musste evakuiert werden.

 

Lauenburg besitzt eine sehenswerte Altstadt. Die Elbstraße im Zentrum der Altstadt ist Lauenburgs älteste Straße. Steile Treppen führen in die Oberstadt. Schön restaurierte Fachwerkhäuser aus dem 16.-19. Jahrhundert vermitteln noch heute ein Gefühl vom damals blühenden Geschäftsleben. Wohlhabend durch den Handel. Vom Schloss steht nur noch der Schlossturm von 1477 und ein Flügel. Der Rest der Schlossanlage der Herzöge Sachsen-Lauenburg fiel 1616 einem Brand zum Opfer. Die Aussichtsterrasse im nahe gelegenen Fürstengarten bietet einen herrlichen Blick über die Elbe. 

 

Bisher hatten wir tolles Wetter. Sonne und trocken. Kein Gewitter und auch kein Starkregen. Super.

 

WoMo-Stellplatz am Yachthafen, tolle Lage aber leider keine Entsorgung für das Grauwasser und die Chemie-Toilette. Www.yachthafen-lauenburg.de

 

Blick auf Lauenburg an der Elbe    Lauenburg, der Rufer an der Elbe Lauenburg, der Ruferplatz Lauenburg, Hochwassermarke 2013 Lauenburg, Hochwasserpegel Lauenburg, Hochwasser 2013 Lauenburg, Anlegeplatz Lauenburg, Blick auf die andere Elbseite Lauenburg, Elbpromenade Lauenburg, ElbpromenadeLauenburg, Haus an der Elbpromenade sucht Liebhaber Lauenburg, Gang von der Elbpromenade zur Elbstraße Lauenburg, Elbstraße Lauenburg, steile Straße in die Oberstadt Lauenburg, Elbstraße Lauenburg Lauenburg, Elbstraße Lauenburg, eine kurze Pause Lauenburg Lauenburg, Elbstraße Lauenburg, lange bevor es Handys gab Lauenburg, Treppe zum Fürstenpark Lauenburg, die Aussicht genießen Lauenburg, Blick vom Fürstenpark auf die Elbe Lauenburg, noch einer schöner Ausblick auf die Elbe Lauenburg, alter Wehrturm Lauenburg, Stellplatz am Yachthafen Lauenburg, am Yachthafen  Lauenburg, Barny ruht sich aus 

Raddampfer Kaiser Wilhelm, gebaut in Dresden 1899/1900 

Meine neue Kuschelrückzugtasche

Freitag, 23.06.2017

Hallo ihr Lieben!

Ausnahmsweise mal kein Reisebericht.
Für unsere künftigen Reisen hat Frauchen mir jedoch eine neue Umhängetasche gekauft. Ein Unikat von „Peppies DreamFactory“ (http://dream-factory.eu/) nur für mich angefertigt. Meine „fundle“-Umhängetasche war schon recht gut. Es fehlten jedoch noch einige Details, damit ich es auf unseren Städtetouren bequem habe.

Die neue Kuschelrückzugtasche hat eine feste und gerade Standfläche. Da kann ich jetzt zum Beispiel in Restaurants bequem und geschützt drin liegen. Sie hat eine Innentasche mit Reißverschluss, eine weitere Innentasche in der meine Wasserflasche hochkant stehen kann und noch eine versteckte Außentasche. Also viel Platz für Leckerlies, Kotbeutelchen, Wasser und meinen Mini-Maulkorb. In der kalten Jahreszeit kann ich dann noch ein wunderbar weiches und warmes Fell einziehen. Also ein wunderbarer Rückzugsort für mich.

Und dann diese Optik. Passend zu meiner Fellfarbe (blaugrau) in Schwarz mit grauen Alcantara-Applikationen. Und dazu noch etwas Blinki-Blinki. An Frauchen haben wir natürlich auch gedacht. Sie hat in der selben Optik noch eine Tasche bekommen. Für Portemonnaie, Handy, Schlüssel, Tempos und so. Die kann sie mit Karabinerhaken direkt an meine Tasche anhängen. Da hat sie die Hände frei. Kann knipsen und ganz wichtig mich kraulen.

Am Montag (26.06.2017) kann Frauchen Filou endlich aus der Werkstatt holen. Der Kollateralschaden am Kombiinstrument (keine Anzeigen) und noch einige Kleinigkeiten an der WoMo-Ausstattung wurden repariert bzw. optimiert. Dann können wir wieder auf die Straße. On the road again. Ich habe schon Pläne! Und meine neue Lieblingstasche ist dann dabei :- ))

Bis bald
Barny

Barny in seiner neuen Kuschelrückzugtasche, daneben die passenden Tasche für Frauchen Brany will gar nicht mehr raus aus seiner Lieblingstasche Barnys Tasche ohne das Winterfell

Veste Coburg - die "Fränkische Krone" und Martin Luther

Montag, 22.05.2017

Heute haben wir uns die Veste Coburg angesehen. Eine kuschelige (=enge) Straße mit vielen Kurven und 15% Steigung führt hoch zur Veste. Frauchen war "begeistert". Insbesondere darüber, dass es eine Einbahnstraße war/ist. 

Die Veste Coburg wird wegen ihrer Schönheit und beherrschenden Lage auch die "Fränkische Krone" genannt. Sie erhebt sich mit ihren Mauern und Türmen hoch über der Stadt. Sie ist mit einer Ausdehnung von ca. 135 × 260 m eine der größten und zählt zu den am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands. Die massive Außenmauer der Veste Coburg vereitelte zahlreiche Belagerungen. An ihrer massivsten Stelle ist die Ringmauer 6,5 Meter stark, die Mauerhöhe beträgt bis zu 12 Meter. 

Es gibt mehrere Ausstellungen auf der Veste. Rüstungen und Kriegswaffen, Jagdwaffen und Jagdgerät, kostbares Kunsthandwerk, die ältesten erhaltenen Kutschen der Welt, die Große Hofstube mit dem größten vollständig erhaltenen Eisengussofen, Bilder von Dürer, Cranach d.Ä. und Grünewald. 

Und natürlich Martin Luther. Luthers Wohnräume können auf der Veste Coburg besichtigt werden. Als Luther den Festungsberg zu Fuß hinaufgeht, soll er seinen ersten Eindruck in diese Worte gefasst haben: "Es ist ein überaus reizender und für Studien geeigneter Ort.“ Hier verfasste er zahlreiche Bekenntnis- und Streitschriften und widmete sich Übersetzungsarbeiten. Seine literarische Tätigkeit in Coburg war äußerst umfangreich. Er schrieb mehr als 120 Briefe in 172 Tagen an seine Freunde in Augsburg, wie auch an seine Familie in Wittenberg. In seinen Schreiben finden sich fantasievolle Umschreibungen seines Aufenthaltsorts: „Aus dem Reich der Vögel“ vom „Schloss, das voller Teufel ist“, „Einöde“ - ihn störten die kreischenden Dohlen und vieles mehr. Es sollte ja niemand wissen wo er sich versteckte.

Wer will und darf, für den gibt es viel zu sehen. Nur für mich nicht, ich dürfte wie meist nicht hinein. 

Heute machen wir noch einen Zwischenstopp in der Nähe von Gotha. Ein Campingplatz in der Pampa. Einfach nur zum relaxen. Wir hatten wieder eine schöne und aufregende Reise. Wobei auf den "Schwächeanfall" von Filou hätten wir verzichten können. Frauchen hat's gut gemacht. Ich bin ja bei ihr. Passe auf, gebe Mut und beruhige. Was kann uns da schon passieren. Morgen geht's dann nach Hause. Filou ausräumen und die Geschwindigkeitsanzeige reparieren lassen, Waschtag. Während Frauchen sich darum kümmert,  werde ich neue Reisepläne schmieden. Ich habe schon Ideen!

Barny

  Veste Coburg Veste Coburg, Eingangstor Veste Coburg Veste Coburg, was für ein Namensschild Veste Coburg, in diesem Haus wohnte Luther Veste Coburg, die Bärenbastion Veste Coburg, Barny auf der Bärenbastion Veste Coburg Blick in's Coburger Land Campingplatz -Drei Gleichen- in der Nähe von Gotha

 

Coburg, vom Hochadel und Queen Victoria

Sonntag, 21.05.2017

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Coburg 1056 in einer Schenkungsurkunde der Polenkönigin Richeza an den Erzbischof Anno von Köln. 1331 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer Coburg das Stadtrecht und das Recht der eigenen Gerichtsbarkeit. Das Stadtwappen, das in Gold ein Mohrenhaupt mit goldenem Ohrring zeigt, stellt den Stadtpatron den Heiligen Mauritius dar. 

 

1586 wurde Coburg erstmals Residenz des selbständigen Herzogtums Sachsen-Coburg. In dieser Zeit entstanden in Coburg einige Renaissancebauten. Diese prächtigen Bauten prägen noch heute das Stadtbild. Seit 1826 ist Coburg Residenz von Sachsen-Coburg und Gotha. Wichtig für die Stadtentwicklung war das Jahr 1858 mit dem ersten Eisenbahnanschluss an die Werrabahn. Die Eisenbahnverbindung führte unter anderem dazu, dass in den folgenden 60 Jahren Kaiser, Zaren, Könige und Fürsten oft zum Besuch ihrer Verwandtschaft nach Coburg kamen. Halt etwas aufwendigere Familientreffen. Am 14. November 1918 endete mit dem Rücktritt des Herzogs Carl Eduard die Monarchie. In der ersten freien Volksabstimmung in Deutschland votierten 1919 über 88 Prozent der Wähler gegen den Zusammenschluss des Freistaates Coburg mit dem Land Thüringen. Somit kam Coburg am 1. Juli 1920 zum Freistaat Bayern. Dadurch gehörte Coburg nach dem Zweiten Weltkrieg zur amerikanischen Besatzungszone und nicht wie Thüringen zur sowjetischen Besatzungszone. Der "real existierende Sozialismus" blieb den Coburgern erspart.

 

Coburg hat eine gut erhaltene kleine Altstadt. Diese wird durch noch vorhandene Teile der Stadtmauer mit drei Stadttoren begrenzt. Der Marktplatz mit dem Rathaus ist wirklich prächtig. Die Veste Coburg erhebt sich 170 Meter über der Stadt und gehört zu den größten und am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands. Martin Luther lebte 1530 ein halbes Jahr auf der Veste, weil er am Reichstag in Augsburg wegen der über ihn verhängten Acht (vom Althochdeutschen ahta = Verfolgung) nicht teilnehmen konnte.

 

Die Ehrenburg in der Coburger Innenstadt war Treffpunkt des deutschen Hochadels. Geprägt wurde die einstige Residenz von der Familie des ehemaligen Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Ihre Heiratspolitik stellte Verbindungen zu fast allen europäischen Herrscherhäusern her. Allen voran: Die Heirat zwischen Queen Victoria und Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha.

 

Unbedingt erwähnenswert: In Coburg findet seit 1992 jedes Jahr im Juli das größte Samba-Festival außerhalb Brasiliens statt. Mit 200.000 Besucher. Über 80 Sambagruppen mit mehr als 2200 Sambistas aus acht Nationen traten beispielsweise im Juli 2006 auf neun Bühnen in der Innenstadt auf.

 

Wir haben uns heute nur die Altstadt angesehen - mit einer Stadtführerin. Hat sich gelohnt. Das reicht an Programm für einen Tag. Morgen wollen wir noch auf die Veste Coburg. Dann gibt's auch von der Veste noch Fotos. 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Coburg

http://www.coburg-tourist.de/de/

 

WoMo-Stellplatz: Schweizerei Rödental, Schweizerei 1, 96472 Rödental http://www.schweizerei.de/

Rustikal mit Schafen, Esel, Hühnern und anderen Viechern. 

 

  Coburger Stadtwappen Veste Coburg Veste Coburg - Luftbild

 

  Coburg, Rathaus Coburg, Marktplatz Coburg, Altstadt  Coburg, Altstadt Coburg, Altstadt Coburg, Altstadt Coburg, Kino Coburg, fränkische Gemütlichkeit Coburg, fränkische Gemütlichkeit Coburg, Gedenktafel in der Morizkirche Coburg, Ehrenburg Coburg, Schlossplatz Coburg, Barny vor der Ehrenburg Coburg, optisch wohl eine der schönsten Filialen dieser Firma Coburg, ein Stadttor Coburg, am Marktplatz Coburg, Altstadt Coburg, am Marktplatz Prinz Albert Coburg, Altstadt Coburg, der Mohrenkopf - das Stadtwappen als Türschmuck Coburg, ein schönes Reklameschild Viecher in der Schweizerei Rödental Schweizerei Rödental, Camping mit Landluft

Filou, on the road again

Freitag, 19.05.2017

Geschafft, unser Filou fährt wieder.

Was für ein Tag. Die Nacht haben wir ruhig auf dem Werkstatthof geschlafen. Obwohl die Türen offen waren. Auch die Zentralverriegelung war vom Stromchaos betroffen. Der Ort Wald ist jedoch so klein und liegt in der badischen Pampa. Da gibt’s keine „bösen Jungs“.


Um 06:00 war die Nacht vorbei. Für Frauchen zwei Kaffee und ich meine morgendliche Ration. Um 07:30 öffnete die Werkstatt. Erste Inspektion und eine neue Lichtmaschine inklusive Riemen bei Citroen bestellt. Die Teile sollten so gegen 14:00 geliefert werden. Der Einbau dann so gegen 16:30 erledigt sein. Wir hatten also sehr viel Zeit.


Kurz nach 08:00 sind wir ins Dörfle und Frauchen wollte in einem Café frühstücken. Kein Bäcker, kein Café mehr. Im Ort gibt es ein (ehemaliges) Kloster. Das Kloster Wald und dort gibt's einen Wintergarten. Der sah aus wie ein Café. Durch die angeschlossene Kirche konnten wir „eindringen“. Eine ältere Dame – die Küsterin – konnte uns helfen. Das Café gehörte zu einer Internatsschule und war nur für die Schüler und Lehrer. Sie war dann so nett hat auf Frauchen auf die Toilette gelassen. Die zwei Becher Kaffee. Dann lief uns noch eine Ordensschwester über den Weg. Die war völlig entzückt mich zu sehen. Kriegte sich gar nicht mehr ein. Sie hatte früher die Hunde ihres Pfarrers betreut. Mit extremen Kraulen und viel Palaver hatten wir dann plötzlich eine Stunde verbracht.


Zurück zur Werkstatt. Der hilfsbereite Eigentümer hat uns einen Wagen aus seinem Fuhrpark gegeben. So konnten wir uns etwas ansehen und den Tag irgendwie herumkriegen. Wir sind ca. 10 Kilometer in den nächsten Ort nach Pfullendorf gefahren. Eine schöne kleine Stadt. Manchmal ist es verrückt. Wir sind am Marktplatz und wollen gerade durch die Altstadt schlendern. Da „läuft“ uns die Stadtführerin über den Weg. Der waren zwei angemeldete Gäste abhanden gekommen. Da hat sie dann für uns eine zweistündige Exklusivführung gemacht. Die ehemalige Reichstadt hat eine schöne kleine Altstadt. Sehenswert. Und wunderbare Anekdoten. Angeblich hat Julius Cäsar Pfullendorf gegründet. Ein Glas-Bild auf dem der Adler (das Stadtwappen) zur falschen Seite blickt. Ein zu kurz geratener Steg über einen Bach und der Versuch ihn zu strecken. Häuser die 2 und gleichzeitig 6 Stockwerke haben!? Und und …. Ein sehr interessanter und unterhaltsamer Rundgang. Wenn ihr einmal in der Nähe seit, sollte ihr euch die Pfullendorf ansehen.

Die Begegnungen im Kloster und mit der Stadtführerin sind natürlich tolle Erlebnisse. Das macht Freude.

Dann fing es an zu regnen. Wir haben uns eine Zeitlang in ein Café gesetzt und Frauchen bekam ihr spätes Frühstück. Und ich? Kein Leckerli, nichts. Die Zeit bis kurz vor 16:00 zu überbrücken war dann mühselig.


Unser Filou war dann auch fast wieder einsatzbereit. Neue Lichtmaschine eingebaut und die Stromversorgung funktionierte wieder. Noch eine Probefahrt …. Shit happens. Die Kontrollinstrumente für Geschwindigkeit und Umdrehung hatten einen mitbekommen. In der Werkstatt haben sie noch alles mögliche versucht. Nichts. Das Kontrollpanel muss in Hannover repariert oder ausgetauscht werden. Frauchen fährt jetzt nach Gefühl und den Warnmeldungen des Navi. Wenn 20 Km/h angezeigt werden, fahren wir ungefähr 50 Km/h. Also ungefähr immer die Differenz von 30 Km/h. Grob über den Daumen. Ist schon unangenehm.


Heute übernachten wir in Ulm und morgen fahren wir dann weiter über Coburg nach Hause. Die Besichtigung von Ulm ist gestrichen. Eine kleine Planungsänderung. Wir sind ja flexibel.
Barny

Vorläufiges Ende auf der Bundesstraße 311 Pfullendorf, der Narrenbrunnen Stegstrecker Pfullendorf, das Rathaus  Pfullendorf, MarktplatzPfullendorf, Oberes Tor Pfullendorf, Oberes Tor   Spätes Frühstück in Pfullendorf

la grand kack

Donnerstag, 18.05.2017

Heute wollten wir von Frei burg nach Ulm fahren. Tiefenentspannt durch Schwarzwald und Schwäbische Alb. 15 Kilometer hinter Tuttlingen auf der 311 ist es dann passiert. Temperaturanzeige für die Automatik und Warnlampe für ABS leuchteten. Frauchen meinte wir bräuchten soeie eine Pause und hielt auf einer kleinen Parallelstraße zur 311 an.  Und dann ging nichts mehr.  Filou hatte einen totalen Schwächeanfall. Filou lies sich nicht mehr starten. Stattdessen blinkten alle Warnlampen wie ein Tannenbaum. Nach 1 ½ kam dann der Abschleppwagen. Der stellte fest, dass die Batterie leer war. Batterieklemmen waren nicht richtig fest.  Es schien alles gut zu werden.  Er fuhr noch ein Stück hinter uns her. Da ging das Blinkkonzert bereits wieder los. Zusätzlich waren alle Rundinstrumente ausgefallen.  Also zum Beispiel keine Geschwindigkeitsanzeige. 

Wieder angehalten und den Abschlepper befragt. Der meinte defekte Lichtmaschine. Frauchen wollte in die nächste Werkstatt.  Im nächsten Ort gäbe es an einer Tankstelle eine Werkstatt. Die 5 Kilometer wären kein Problem und der Abschlepper verabschiedete sich. 

Die Tankstelle haben wir nicht gefunden, dafür eine Werkstatt für Nutzfahrzeuge. Die fühlten sich für Filou aber nicht zuständig. Eine nette junge Frau hat für uns aber mit einer freien Werkstatt Kontakt aufgenommen.  Noch einmal ca. 10 Kilometer.  Unserem Filou ging es inzwischen immer schlechter.  Keine  Blinker, diverse blinkende Warnlampen und die Automatik schaltete nicht mehr richtig. Eigentlich gar nicht mehr.  Ein kleiner Berg war dann das Ende. Wir kamen nicht mehr rauf. Irgendwie konnte Frauchen wenden und uns auf eine Tankstelle retten. 

Dann hat sie die Werkstatt angerufen.  Der nette Besitzer kam mit einem Lade-Booster (oder so ähnlich) zu uns. Strom und plötzlich funktionierte wieder alles. Jetzt stehen wir in Wald (Sigmaringen) hinter der Werkstatt und morgen wird Filou wieder frisch gemacht.  Der Besitzer hat Filou an eine Steckdose gehängt, der Kühlschrank ist gut gefüllt, alles was wir brauchen ist an Bord und wir stehen sicher.

Frauchen meint, es könnte schlimmer sein. In einem fremden Land mit einer fremden Sprache. Insofern,  alles wird gut. Ich werde berichten. 

  Filou auf dem Wekstatthof Filou auf dem Wekstatthof

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