Barnys hat einen neuen Reiseblog

Freitag, 20.10.2017

Hallo ihr Lieben!

Zusammen mit Frauchen habe ich mir einen neuen Reiseblog erstellt. Moderner und mit mehr Pepp.
Wir sind sozusagen umgezogen.Diesen Reiseblog werden wir nicht weiter pflegen. Er bleibt jedoch vorerst noch sichtbar.

Meinen neuen Reiseblog findet ihr hier: www.barny-on-tour.info

Für den neuen Reiseblog sende ich euch auch noch eine Einladung per E-Mail. Wäre schön, wenn ihr mich weiterhin auf meinen Reisen begleitet!

Liebe Grüße
Barny und Frauchen

 

Skradin am Nationalpark Krka

Sonntag, 01.10.2017

Seit gestern sind wir in dem kleinen Städtchen Skradin am Fluß Krka. Dem Namensgeber für den Nationalpark Krka.

Wieder eine schöne, kleine alte Stadt. Aber auf den zweiten Blick eine Stadt mit zwei Gesichtern. Einerseits die an der großen und schönen Marina herausgeputzte Stadt mit Geschäften, Hotels und Restaurants. Etwas abseits vom Touristenrummel sind dagegen noch die Schäden durch den Kroatienkrieg (1991 - 1995) zu sehen. Zerstörte und ausgebombte Häuser, zerschossene Fassaden. Die kleine Stadt lebt von den Natinonalparkbesuchern und von ihrer sehr schönen Marina. Irgendwann werden vielleicht auch die Kriegsschäden beseitigt sein.

Den Natiionalpark haben wir natürlich auch besucht. Von Skradin mit dem Boot flußaufwärts zur Anlegestelle und dem Eingang in den Park. Frauchen hat bereits 2004 den Park besucht und war daher gespannt wie es heute aussieht. Das Positive, der Park mit seinen Wasserfällen ist noch immer so schön wie damals. Für die Besucher wurde auch viel getan. Die Wege, Brücken und Aussichtspunkte verbessert. Nachteil, noch mehr Touristen. Obwohl die Hauptsaison vorbei ist, waren immer noch Menschenmassen unterwegs. Wir haben daher nur einen kurzen Rundgang gemacht. Nur bis zum ersten Wasserfall und zur alten Wassermühle. Zu anstrengend für mich. Zu viele Beine auf meiner Augenhöhe, zu viele Treppen, Frauchen hat mich getragen und dazu dann noch die Spitzen kleinen Steinchen. Nichts für meine zarten Pfoten. Und das alles beschienen von der kroatischen Sonne um 23 Grad. War trotz der vielen Menschen interressant und schön.  

Unser Campingplatz liegt direkt am Ortseingang. Camp SKRADINSKE DELICIJE. Ein kleiner, einfach ausgestatteter und gepflegter Platz. Jeweils eine Duschkabine und ein WC für Frauen und Männer. Um diese Zeit ist das in Ordnung. Zur Hauptsaison dürfte das aber sehr eng werden. Die Lage ist hier der Vorteil.

Morgen fahren wir weiter nach Dalmatien, nach Zaostrog und holen Ruza (Rosi) ab. Gemeinsam fahren wir dann mit einigen Übernachtungen zurück nach Hause. Frauchen hat soziale Termine in Hannover. Klönschnack und Essen mit Freundinnen und Freunden. Ich sage daher bereits einmal Tschüß und bis bald wieder. 

  an der Marina von Skradin Ausblick con der Marina von Skradin Skradin, Kleine Fischerboote  Skradin, Kirche von hinten mitvFestungsruine im Hintergrund Skradin, Kirche von vorne Altstadt von Skradin Gasse zur Festung in Skradin Gasse in Skradin   Skradin, ein Schatz in einem HauseingangSkradin, im Kroatienkrieg zerstörtes Haus Nationalpark KrkaNationalpark Krkauntere Anlegestelle im Nationalpark KrkaBarny bettelt auf dem Bootkleiner Wasserfall im Nationalpark KrkaWasserräder aus der alten Mühle im Nationalpark KrkaNationalpark KrkaBarny und Frauchen im Nationalpark Krkakleiner Campingplatz direkt in Skradinkleiner Campingplatz, einfach ausgestattet aber gepflegt

Mali Lošinj

Donnerstag, 28.09.2017

Wir sind seit einigen Tagen auf der Insel Lošinj. Einer kroatischen Insel in der Adria. Unterhalb von Istrien. Die Blumen- und Pinienreiche Insel zählt zu den sonnigsten Plätzen Europas. Der Hauptort der Insel heißt Mali Lošinj (Klein-Lošinj). Die gesamte Insel ist Luftkurort und lebt bereits seit über 100 Jahren vom sanften Tourismus. Keine Bettenburgen! Wirklich sehr schön hier. Wir haben unser Lager auf dem Campingplatz Cikat oberhalb des Ortes. Ein wirklich schöner und gepflegter Platz.

Schon die Fahrt von Rovinj hierher war ein aufregendes Erlebnis. Eine vom Navi vorgeschlagene Strecke (Abkürzung) setze bereits jede Menge Adrenalin frei. Obwohl für Fahrzeuge bis 7,5 T zugelassen. Nur steil bergab. Und dann die Fähre von Brestova nach Porozina (Festland - Insel Cres). Von Porozina nach Cres gibt es nur diese Straße. Busse, LKWs, Wohnmobile und normale PkWs zwängen sich irgendwie auf einer Breite von maximal 5 Metern aneinander und immer am Abgrund vorbei. Einmal hat uns ein Fahrer an einem LKW vorbei wincken müssen. Auf meiner Seite (Beifahrerseite) war ein tiefer Graben und dann nur noch der Abgrund. Vielleicht noch 40 cm Platz. Auf unserer Weiterfahrt gen Süden können wir Gott sei Dank eine andere Strecke und Fähre nehmen. 

Wir machen nichts anderes als bei Sonnenschein und 22 Grad tiefenentspannt zu faulenzen. Mit einer Ausnahme. Unser Kühlschrank hat nach ca. 24 Jahren plötzlich seine Arbeit eingestellt. Ist natürlich Mist weil dann mein Futter (Hähnchenbrust, Gulasch...) schlecht wird. Wir haben uns daher zwei Tage intensiv mit der Suche nach einer transportablen, elektrischen Kühlbox als Notbehelf beschäftigt. Hört sich relativ einfach an, ist aber nicht so :- ) Mit Rosi haben wir die für die Insel großen Einkaufzentren abgefahren. Fündig wurden wir dann in einem Marine-Zubehör-Laden.

Jetzt im September ist das hier ein schönes Reiseziel. Im Hochsommer ist es uns bestimmt viel zu voll. Jetzt ist hier auf dem Campingplatz aber eine entspannte Atmosphäre. Bei angenehmen Temperaturen einfach relaxen. 

Bald geht's weiter Richtung Süden nach Dalmatien. Wir holen in Zaostrog Rosi eine nette Bekannte ab und fahren mit ihr gemeinsam nach Hannover. Da werde ich wohl häufig auf ihrem Schoß sitzen müssen. Rosi belegt dann ja meinen Platz! Bin gespannt, wie das wird.

  Mali Losinj, Strandbar am Campinplatz Mali Losinj, Bucht am Campingplatz Mali Losinj, Bucht am Campingplatz Mali Losinj, Strandpromenade Mali Losinj, Strandbar Mali Losinj, Kutter-Friedhof Hafen von Mali Losinj Hafen von Mali Losinj Hafen von Mali Losinj Mali Losinj Altstadtgasse Hafen von Mali Losinj Barny, Rosi und die Not-Hilfe-Kühlbox Campingplatz Cikat auf Mali Losinj 

Rovinj, eine Perle an der Adria

Sonntag, 24.09.2017

Seit gestern Nachmittag sind wir in Istrien, in Rovinj (Kroatien). Rovinj ist eine von diesen schönen alten Städten an der kroatischen Adriaküste. Das Allgäu, der Tegernsee, die Alpen, alles sehr schön. Aber für uns kein Vergleich zur Adria. Du fährst über den letzten Berg und plötzlich liegt die Adria vor dir. Wenn dann noch die Sonne scheint. In Kroatien dann noch diese alten Städe an der Küste.

Rovinj gehört zu diesen Perlen an der Adria. Alle waren sie schon hier und haben ihre Spuren hinterlassen. Rom, Byzanz,  Franken,  Venedig,  Österreich-Ungarn, Jugoslawien und heute Kroatien. Eine Blütezeit hatte Rovinj unter dem Einfluss von Venedig. Die Republik Venedig hat fast alle Städte an der Adriaküste geprägt. Achtet einmal auf den geflügelten venezianischen Löwen wenn ihr hier seid.

Gestern hat uns die Sonne begrüßt. Heute sind wir mit Rosi in die Altstadt gefahren. Durch die alten und engen Gassen, dann hoch zur Kirche mit dem Campanile als Kirchturm. Kopfsteinpflaster vom Feinsten. Dazwischen immer wieder kleine Treppen. Ein bisschen unpraktisch mit unserer Rosi. Frauchen musste Rosi teilweise darüberheben. Die Altstadt ist malerisch aber auf den zweiten Blick durchaus auch bedroht. Viele Fassaden bröckeln, Fensterläden zerfallen. Hier an der Adria ist das maroder Charme, in der ehemaligen DDR war das schlicht Zerfall. Es gibt viel Arbeit und Sponsoren, Liebhaber sind willkommen.  

Dann hat es uns erwischt. Ein Gewitter. Wir hatten uns vorerst in eine winzige Taverne in der Altstadt gerettet. So eine für Einheimische. Frauchen hat gebratene Calamari gegessen. Unspektakulär aber richtig lecker. Ich habe vom Koch eine Scheibe Kochschinken bekommen. Frauchen hat nichts gesagt, um den netten Mann nicht zu beleidigen. War auch lecker. Der Regen und das Gewitter hörten jedoch nicht auf. Sturzbäche in den Altstadtgassen. Frauchen hat sich einen Müllsack als Regencape und eine Einkaufstüte als Kopfbedeckung besorgt. Ich habe es da besser, meine Fahrradtasche hat ja einen Regenschutz. In dieser Aufmachung sind wir dann mit Rosi zurück zum Campingplatz gesaust. Beweisfotos hiervon gibt es nicht. Frauchen ist mit dieser Verkleidung jedenfalls halbwegs trocken angekommen. Jetzt läuft die Heizung, damit die Sachen besser trocknen. Es gibt Tee und wir schauen dem Regen zu.

Wir sind auf dem Campingplatz Porton Biondi. Einen Kilometer bis zur Altstadt. Für einen kurzen Städtetrip durchaus geeignet , aber nicht für einen längeren Urlaub.   

  die Altstadt von Rovinj  die Altstadt von Rovinj Fischkutter Rovinj im kleinen Hafen Rovinj im kleinen Hafen die Asiaten verfolgen uns Marktstände in RovinjBarny etwas unglücklich vor der Altstadt von RovinjRovinj, Altstadtgasse maroder CharmeRovinj, Blick zu einer der BadestellenRovinj, Kirche mit KirchturmKirchturm wie der Campanile in VenedigRovinj, schöner DurchblickRovinj, Tor zur Altstadtin dieser Altstadt-Taverne haben wir uns vor dem Gewitter geflüchtetgebratene Calamari, schlecht zuerkennen, waren sehr lecker Campingplatz Porton Biondi gegenüber der Altstadt unser Filou

Auf der Burg Bled

Freitag, 22.09.2017

Heute haben wir uns hoch zur Burg Bled gekämpft.Die letzen 300 Meter hoch zur Burg musste Frauchen Rosi und mich schieben. Zu steil für sie. Da konnte auch Rosi nicht mehr helfen. Frauchen muss ihre Beinmuskeln noch trainieren :- )) Allerdings konnte sie doch noch "Strom" einsetzen und dadurch waren Rosi und ich nicht so schwer. Das Schieben ging leichter. Hätte Frauchen mehr "Luft gehabt", hätte sie wahrscheinlich geflucht. So hat sie nur gejapst. 

Von der Burg aus hatten wir dann einen schönen Blick über Bled und den Bleder See. Auf dem Bleder See werden übrigens regelmäßig Weltmeisterschaften im Rudern ausgetragen. Eine schöne Strecke mit Tribünen und Aussichstpunkten am Ufer.  Die Burg war gut besucht. Jede Menge Touristen und natürlich Busladungen mit Asiaten. Ich glaube, dass Chinesen und Japaner mit einem Selfie-Stick als dritte Hand geboren werden. Das fällt natürlich auf, weil sie ja immer im Rudel auftreten.

Auf der Rückfahrt haben wir dann noch eine Kleinigkeit gegessen. Hundewürstchen für mich und Frauchen hat sich wieder ein Risotto gegönnt. Den Besuch der Insel schenken wir uns. Stattdessen machen wir uns einen faulen Nachmittag. Und morgen fahren wir weiter. Nach Kroatien.  

  Luftbild der Burg Bled Barny bewacht den Burgbrunnen Bled Burgturm Bled Abtei Bled Burghof Blick auf Bled Der Bleder See Risotto mit Hähnchen

Bled, am Bleder See

Donnerstag, 21.09.2017

Wir sind inzwischen in Bled (Slowenien) am Bleder See. Am Fuße der Julischen Alpen. Auf der Flucht vor dem Dauerregen in Salzburg wurden wir hier mit Sonne empfangen. Hinter dem Katschbergtunnel besserte sich das Wetter langsam. Kein Regen und kein Schnee.

Der Bleder See liegt malerisch vor den bereits leicht mit Schnee bedeckten Julischen Alpen. Ein Postkartenpanorama. Der kleine Ort lebt vom Tourismus. Viele Asiaten (Japaner oder Chinesen) sind hier auf Europa-Reise. Neben Wintersport werden auch viele sportliche Aktivitäten für den Sommer angeboten. Mountainbiken, Rafting, Sommerrodelbahn, Tauchen, Wandern oder Kraxeln und …. Wir sind einfach um den See flaniert bzw. mit Rosi gerollt. Dabei haben wir nach dem vielen Regen die Sonne genossen. Morgen wollen wir vielleicht hoch zur Burg Bled und auf die Insel im See.

Der Campingplatz Bled ist naturbelassenen und idyllisch. Durch den Regen in der letzten Zeit hat er jedoch stark gelitten. Viele Stellplätze sind komplett durchgeweicht. Eine Schlammwüste. Frauchen musste höllisch aufpassen, dass sie mit unserem Filou nicht stecken bleibt. Hat sie geschafft, aber Filou muss jetzt in die Wäsche.


Apropos Wäsche. Frauchen hat in den letzten zwei Tagen unnötig (?) viel Geld ausgegeben. Weil der Sack mit der schmutzigen Wäsche voll war, hat sie heute einen Waschtag eingelegt. 10! Euro für die Benutzung von Waschmaschine und Trockner. In Österreich hat sie gestern eine volle 11 KG Gasflasche (Tauschflasche) für 30 Euro gekauft. Beides fast doppelt so teuer wie in Deutschland. Nun denn, Frauchen hätte es ja nicht machen müssen. Also selbstgemachtes Elend und daher kein Grund zum Jammern. Und jetzt Abends so ganz ohne Heizung weil kein Gas? Nein, das geht auf keinen Fall. Muss Frauchen halt einmal weniger auswärts schlemmen.

  Der Bleder See Bleder See mit Blick auf die bereits mit Schnee bedeckten Julischen Alpen Sommerrodelbahn am Bleder See  Promenade am Bleder See Promenade unterhalb der Burg Bled Promenade am Bleder See Treppe zur Villa Bled  Die Insel im Bleder See und dahinter die Burg Bled Die Insel im Bleder See Ruderboote zur Insel Am Seeufer, da sind wir aber schnell abgehauen Zum Lunch gab es Schwarzes Risotto mit diversen Meeresfrüchten, lecker Filou, vollgespritzt vom Matsch auf dem Campingplatz

Salzburg, es hätte so schön sein können

Dienstag, 19.09.2017

Seit gestern Nachmittag sind wir in Salzburg. Auf der Fahrt hierher haben wir eine 
Nacht am Tegernsee eingelegt. Von dort haben wir dann am Montag unsere Rosi abgeholt. Rosi in laubfroschgrün. Rosi steht für Roller mit Sitz.

Und jetzt wollten wir mit unserer Rosi Salzburg erkunden. Meine Lenkertasche haben wir ja dabei. Und dann hat es in der Nacht angefangen zu regnen. Eine Besserung ist auch in den nächsten Tagen nicht in Sicht. 10 Grad und Dauerregen. Ob mit Rosi oder zu Fuß, es ist mir einfach zu nass. Da macht Sightseeing keinen Spaß. Wir machen uns heute also einen faulen Kuscheltag in unserem Filou. Kuscheldecke, Heizung an und heißer Tee. Heute Abend dann in die Gastwirtschaft auf dem Campingplatz. 

Ich habe Frauchen durch einen tiefen Blick überredet, dass wir morgen weiterfahren. Richtung Süden. Der Sonne entgegen. Salzburg kommt wie Würzburg auf die Liste "Neuer Versuch, durch Dauerregen ausgefallen". Nächstes Jahr...

WoMo-Stellplatz: Campingplatz Panoramablick  in der Rauchenbichlerstraße. Gute Sanitäranlagen, nette Gastwirtschaft und sogar bei Regen ein schöner Blick auf Salzburg.

  Berge bei Salzburg im Regen Salzburg im Regen es regnet Campingplatz Panoramablick unsere Rosi die anderen Mobilisten und Camper sind schon geflüchtet

Und hier als Nachtrag Frauchens Abendspeise

  Karotten-Ingwer-Schaumsüppchen Rindersülze mit marinierten Linsen

Nürnberg, Impressionen aus der Altstadt

Samstag, 26.08.2017

Heute haben wir einen Bummel durch die Nürnberger Altstadt gemacht. Ich wollte nicht, aber Frauchen hat mich gezwungen. Da es wieder so heiß war ( um die 30 Grad) viel der Spaziergang aber kürzer aus als gestern. Vom Bahnhof über den Hauptmarkt,  am Rathaus vorbei bis unter die Kaiserburg. In der Hausbrauerei Altstadthof gab's für Frauchen einen kleinen Salat und für mich ein Hunde-Leckerli. Eine kleine Pause bei der Hitze. Zurück sind wir dann über den Trödelmarkt an der Pegnitz gegangen. Eine schöne Ecke. Zum Bahnhof und mit der S-Bahn zum Frankenstadion, noch ein Stück durch den Wald zum Campingplatz und ich konnte mich erholen. 

Speziell am Hauptmarkt sind die Spuren des Zweiten Weltkrieges deutlich zu sehen. Teile von Nürnberg und auch die Kaiserburg wurden durch Bombenangriffe stark zerstört.Und nicht überall wurden die Altstadthäuser originalgetreu wiederaufgebaut. Insgesamt ist der Wiederaufbau jedoch gelungen. Sonst würden wahrscheinlich auch nicht so viele Touristen die Stadt besuchen. 

Am ersten Septemberwochenende ist in der Altstadt "der Bär los". Es gibt ein Mountain- Rennen (Ride) von der Kaiserburg über den Rathausplatz bis zum Hauptmarkt. Dafür werden überall bereits Sprungschanzen, Steilkurven und Hügel aus Holz aufgebaut. Eine wilde Hatz nur für Könner/Profis. Über 80.000 Besucher werden erwartet. Diese Woche ist das große Herbstvolksfest um die Ecke. Gestern war Eröffnung mit Feuerwerk. Also, in der Freiluftsaison ist in Nürnberg immer etwas los.  Wir gehen heute Abend in den Biergarten auf dem Campingplatz und lassen dort unseren Besuch von Nürnberg ausklingen. 

  Nürnberg, Mauthalle  Nürnberg am Hauptmarkt Nürnberg  Nürnberg, die Rampen für das Rennen werden aufgebaut Nürnberg, noch eine Kirche :- )) Nürnberg am Rathaus Nürnberg, Pilzsaison Nürnberg, frisches Gemüse aus dem Knoblauchsland Nürnberg Nürnberg Nürnberg, unterhalb der Kaiserburg Nürnberg, unterhalb der Kaiserburg Nürnberg, unterhalb der Kaiserburg Nürnberg, Biergarten am Rathaus Nürnberg am Trödelmarkt Nürnberg am Trödelmarkt Nürnberg am Trödelmarkt Nürnberg, Biergarten auf dem Campingplatz

Nürnberg, die Kaiserburg und Reichsparteitage

Freitag, 25.08.2017

Was für ein krasser Unterschied. Der (fast) beschauliche und herausgeputzte Tegernsee und die quirlige Großstadt Nürnberg (etwas über 500.000 Einwohner).  Auf unserem Weg Richtung Zuhause machen wir einen Zwischenstopp in der Frankenmetropole Nürnberg. 

Nürnbergs Geschichte geht bis zum Jahr 1050 und früher zurück. Da wurde Nürnberg als Königsgut erstmals urkundlich erwähnt. Nürnberg war in der Zeit der salischen und staufischen Könige und Kaiser ein wichtiger Stützpunkt ihrer Reichs- und Hausmachtpolitik. Burg und Ort bildeten einen bevorzugten Aufenthaltsort der umherreisenden Herrscher, die hier Hoftage und Reichsversammlungen abhielten. Dafür errichteten die Staufer auf dem Burgfelsen – über älteren Bauten – eine ausgedehnte Pfalzanlage, die noch heute das Erscheinungsbild der Kaiserburg prägt. Dank der engen Verbindung zum Königtum und der Lage am Kreuzungspunkt wichtiger Fernstraßen entwickelte sich Nürnberg rasch zu einem bedeutenden Zentrum von Transithandel und Exportgewerbe sowie zum Finanzplatz. Der Freiheitsbrief Kaiser Friedrichs II. von 1219 begünstigte die bürgerliche Autonomie der Gemeinde auf Kosten der burggräflichen Rechte und Aufgaben. Das ist die stolze Vergangenheit der Stadt.

Seit gestern sind wir hier auf dem Knaus Campingplatz in einem Naherholungsgebiet direkt neben dem ehemaligen Reichsparteigtagsgelände der Nationalsozialisten. In Stein verewigter Größenwahn. Auf diesem Gelände hielten die Kriegsverbrecher und Massenmörder von 1933 bis 1938 die Reichsparteitage der NSDAP ab. Es umfasst eine Gesamtfläche von über 16,5 km². Einige der Kolossalbauten wurden ganz oder teilweise fertiggestellt und sind noch heute vorhanden. Informationen vor Ort bietet seit 2001 das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. 

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde Nürnberg von den Nationalsozialisten als „Stadt der Reichsparteitage“ zu einem der wichtigsten Orte nationalsozialistischer Propaganda. Die Nürnberger Gesetze, auch Nürnberger Rassegesetze genannt, wurden am 15. September 1935 vom Reichstag auf dem 7. Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg einstimmig beschlossen. Mit ihnen stellten die Nationalsozialisten ihre antisemitische und menschenverachtende Ideologie auf eine juristische Grundlage. Das ist die dunkle und beängstigende  Vergangenheit der Stadt.  

Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden hier die Nürnberger Prozesse statt. Bestimmt auch wegen der hier abgehaltenen Reichsparteitage. Im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher wurden nach dem Zweiten Weltkrieg deutsche Politiker, Militärs und NS-Funktionäre erstmals für die Planung, Vorbereitung, Einleitung und Durchführung eines Angriffskrieges, Verbrechen an der Zivilbevölkerung und an Kriegsgefangenen sowie für den Massenmord in den Vernichtungslagern strafrechtlich zur Verantwortung gezogen. 

Wir sind heute die fast noch vollständig erhaltene Stadtmauer entlang gelaufen und teilweise im Stadtgraben. Da war es angenehm kühl, denn die fränkische Sonne meinte es mit 28 Grad sehr gut. Durch unser flanieren an der Mauer entlang waren wir dann plötzlich ohne Anstrengung an der Kaiserburg gelandet. Dem Wahrzeichen von Nürnberg. Der Weg durch die Altstadt hoch zur Kaiserburg ist dagegen schon anstrengend. Leider waren Restaurierungsarbeiten und wir konnten nicht alle Außenbereiche sehen. Dafür Brautpaare im fliegendem Wechsel!

Und noch eine Überraschung hatte der Mauerweg. Im Bereich Frauenturm und Frauengraben waren wir plötzlich im Rotlichtviertel von Nürnberg. Rechts die Stadtmauer und links freizügig bekleidete Frauen im Fenster. Freier waren noch nicht unterwegs, was uns aber keineswegs störte :- ))  Mittags hat Frauchen eine Kleinigkeit (Flammkuchen mit frischen Pfifferlingen) in der Weinstube Spital gegessen. Wir haben uns in den Innenhof gesetzt. Angenehm kühl und kein Straßenlärm. Eine Empfehlung einer Freundin, super! Am Nachmittag waren wir dann „kaputt“ und hatten dicke Pfötchen bzw. Füße. 

Morgen gehen sehen wir den Bereich um den Hauptmarkt und den Trödelmarkt an. Aber ganz langsam. Die fränkische Sonne hat sich bereits angemeldet.  

  Die Kaiserburg trohnt über Nürnberg Die Kaiserburg Die Kaiserburg, Ausgang Brautpaare in der Kaiserburg In der Kaiserburg   Wachturm vor der Kaiserburg Burggarten Burggarten   Barny im Burggarten Barny prüft die Burgmauer Wachturm mit Rampe für Kanonen Stadtmauer Handwerkerhof Blick auf das Spital mit der Pegnitz Die Pegnitz Nürnberg, Altstadt Biergarten in Nürnberg Blick auf die Altstadt von Nürnberg   Wachturm an der Stadtmauer Stadtmauer Hier beginnt das Rotlichtviertel von Nürnberg Just fun Blick auf die Altstadt von Nürnberg Innenhof der Weinstube Spital Mmhh Flammkuchen mit frischen Pfifferlingen Reichsparteitagsgelände, Außenbereich des Zeppelinfeldes Reichsparteitagsgelände, Außenbereich des Zeppelinfeldes

Impressionen vom Tegernsee

Mittwoch, 23.08.2017

Heute haben wir uns bei "Kaiserwetter" eine Bootsfahrt (Rundfahrt) über den Tegernsee gegönnt. Zu Fuß zum See und dann sind wir am Seeufer entlang bis zur Anlegestelle Rottach-Egern Strandbad flaniert.

So ein Spaziergang dauert immer etwas länger. Wir treffen ja so viele nette Hunde mit ihren Frauchen und Herrchen. Die Zweibeiner plaudern dann und wir Vierbeiner beschnuppern uns. Hin und wieder ein Beinchen heben und ein Schluck aus dem Tegernsee geschlabert. Auf dem Boot konnten wir uns dann entspannen und die Landschaft genießen. Und natürlich haben wir Fotos für euch gemacht.

Zum Ende der Fahrt gegen 14:30 wurde es an Bord richtig voll. So kam in Tegernsee eine ganze "Busladung Rentner 70plus" an Bord. Übrigens überwiegend Rentnerinnen. Frauchen meint, die verprassen ihre Witwenrente. Genau wie sie auch :- )) Gut das wir frühzeitig gestartet sind. Da hatte ich noch ausreichend Platz für meinen Reisetrolley. Und in Rottach-Egern war es dann auch voll. Menschen und jede Menge Autos. Tägliche Rush Hour am Tegernsee. Über die Hauptstraße zu flanieren haben wir uns dann erspart und sind mit dem Bus Richtung Campingplatz. Heute Abend waren wir noch im Rainerstüberl auf dem Campingplatz. Schlemmen. Wie gestern hatten wir auch wieder nette und unterhaltsame Gesellschaft am Tisch. Das funktioniert in einem bayrischen Biergarten/Stüberl halt einfach gut. Ist schön hier am Tegernsee. Ein Besuch lohnt sich! Morgen beginnen wir dann mit unserer gemächlichen Heimreise mit Zwischenstopp. 

Strand in Rottach-Eggern In Rottach-Eggern auch Boote haben am Tegernsee ein schönes Heim schöner Wohnen mit Blick auf den See Anlegestelle in Rottach-Eggern die Weißach die Weißach Blick auf Tegernsee mit dem Bräustüberl Blick auf Rottach-Eggern Badestrand der Klinik Tegernsee Blick auf Tegernsee Erfrischung im Tegernsee Begegnung auf dem Tegernsee Blick auf Gmund Blick auf Gmund Baden bei Gmund Anlegestelle Gmund kleiner Badestrand An Deck, Barny in seinem selbstgebauter Reisetrolley Ochsenbrust mit Meerrettich im Rainerstüberl

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