Bled, am Bleder See

Donnerstag, 21.09.2017

Wir sind inzwischen in Bled (Slowenien) am Bleder See. Am Fuße der Julischen Alpen. Auf der Flucht vor dem Dauerregen in Salzburg wurden wir hier mit Sonne empfangen. Hinter dem Katschbergtunnel besserte sich das Wetter langsam. Kein Regen und kein Schnee.

Der Bleder See liegt malerisch vor den bereits leicht mit Schnee bedeckten Julischen Alpen. Ein Postkartenpanorama. Der kleine Ort lebt vom Tourismus. Viele Asiaten (Japaner oder Chinesen) sind hier auf Europa-Reise. Neben Wintersport werden auch viele sportliche Aktivitäten für den Sommer angeboten. Mountainbiken, Rafting, Sommerrodelbahn, Tauchen, Wandern oder Kraxeln und …. Wir sind einfach um den See flaniert bzw. mit Rosi gerollt. Dabei haben wir nach dem vielen Regen die Sonne genossen. Morgen wollen wir vielleicht hoch zur Burg Bled und auf die Insel im See.

Der Campingplatz Bled ist naturbelassenen und idyllisch. Durch den Regen in der letzten Zeit hat er jedoch stark gelitten. Viele Stellplätze sind komplett durchgeweicht. Eine Schlammwüste. Frauchen musste höllisch aufpassen, dass sie mit unserem Filou nicht stecken bleibt. Hat sie geschafft, aber Filou muss jetzt in die Wäsche.


Apropos Wäsche. Frauchen hat in den letzten zwei Tagen unnötig (?) viel Geld ausgegeben. Weil der Sack mit der schmutzigen Wäsche voll war, hat sie heute einen Waschtag eingelegt. 10! Euro für die Benutzung von Waschmaschine und Trockner. In Österreich hat sie gestern eine volle 11 KG Gasflasche (Tauschflasche) für 30 Euro gekauft. Beides fast doppelt so teuer wie in Deutschland. Nun denn, Frauchen hätte es ja nicht machen müssen. Also selbstgemachtes Elend und daher kein Grund zum Jammern. Und jetzt Abends so ganz ohne Heizung weil kein Gas? Nein, das geht auf keinen Fall. Muss Frauchen halt einmal weniger auswärts schlemmen.

  Der Bleder See Bleder See mit Blick auf die bereits mit Schnee bedeckten Julischen Alpen Sommerrodelbahn am Bleder See  Promenade am Bleder See Promenade unterhalb der Burg Bled Promenade am Bleder See Treppe zur Villa Bled  Die Insel im Bleder See und dahinter die Burg Bled Die Insel im Bleder See Ruderboote zur Insel Am Seeufer, da sind wir aber schnell abgehauen Zum Lunch gab es Schwarzes Risotto mit diversen Meeresfrüchten, lecker Filou, vollgespritzt vom Matsch auf dem Campingplatz

Salzburg, es hätte so schön sein können

Dienstag, 19.09.2017

Seit gestern Nachmittag sind wir in Salzburg. Auf der Fahrt hierher haben wir eine 
Nacht am Tegernsee eingelegt. Von dort haben wir dann am Montag unsere Rosi abgeholt. Rosi in laubfroschgrün. Rosi steht für Roller mit Sitz.

Und jetzt wollten wir mit unserer Rosi Salzburg erkunden. Meine Lenkertasche haben wir ja dabei. Und dann hat es in der Nacht angefangen zu regnen. Eine Besserung ist auch in den nächsten Tagen nicht in Sicht. 10 Grad und Dauerregen. Ob mit Rosi oder zu Fuß, es ist mir einfach zu nass. Da macht Sightseeing keinen Spaß. Wir machen uns heute also einen faulen Kuscheltag in unserem Filou. Kuscheldecke, Heizung an und heißer Tee. Heute Abend dann in die Gastwirtschaft auf dem Campingplatz. 

Ich habe Frauchen durch einen tiefen Blick überredet, dass wir morgen weiterfahren. Richtung Süden. Der Sonne entgegen. Salzburg kommt wie Würzburg auf die Liste "Neuer Versuch, durch Dauerregen ausgefallen". Nächstes Jahr...

WoMo-Stellplatz: Campingplatz Panoramablick  in der Rauchenbichlerstraße. Gute Sanitäranlagen, nette Gastwirtschaft und sogar bei Regen ein schöner Blick auf Salzburg.

  Berge bei Salzburg im Regen Salzburg im Regen es regnet Campingplatz Panoramablick unsere Rosi die anderen Mobilisten und Camper sind schon geflüchtet

Und hier als Nachtrag Frauchens Abendspeise

  Karotten-Ingwer-Schaumsüppchen Rindersülze mit marinierten Linsen

Nürnberg, Impressionen aus der Altstadt

Samstag, 26.08.2017

Heute haben wir einen Bummel durch die Nürnberger Altstadt gemacht. Ich wollte nicht, aber Frauchen hat mich gezwungen. Da es wieder so heiß war ( um die 30 Grad) viel der Spaziergang aber kürzer aus als gestern. Vom Bahnhof über den Hauptmarkt,  am Rathaus vorbei bis unter die Kaiserburg. In der Hausbrauerei Altstadthof gab's für Frauchen einen kleinen Salat und für mich ein Hunde-Leckerli. Eine kleine Pause bei der Hitze. Zurück sind wir dann über den Trödelmarkt an der Pegnitz gegangen. Eine schöne Ecke. Zum Bahnhof und mit der S-Bahn zum Frankenstadion, noch ein Stück durch den Wald zum Campingplatz und ich konnte mich erholen. 

Speziell am Hauptmarkt sind die Spuren des Zweiten Weltkrieges deutlich zu sehen. Teile von Nürnberg und auch die Kaiserburg wurden durch Bombenangriffe stark zerstört.Und nicht überall wurden die Altstadthäuser originalgetreu wiederaufgebaut. Insgesamt ist der Wiederaufbau jedoch gelungen. Sonst würden wahrscheinlich auch nicht so viele Touristen die Stadt besuchen. 

Am ersten Septemberwochenende ist in der Altstadt "der Bär los". Es gibt ein Mountain- Rennen (Ride) von der Kaiserburg über den Rathausplatz bis zum Hauptmarkt. Dafür werden überall bereits Sprungschanzen, Steilkurven und Hügel aus Holz aufgebaut. Eine wilde Hatz nur für Könner/Profis. Über 80.000 Besucher werden erwartet. Diese Woche ist das große Herbstvolksfest um die Ecke. Gestern war Eröffnung mit Feuerwerk. Also, in der Freiluftsaison ist in Nürnberg immer etwas los.  Wir gehen heute Abend in den Biergarten auf dem Campingplatz und lassen dort unseren Besuch von Nürnberg ausklingen. 

  Nürnberg, Mauthalle  Nürnberg am Hauptmarkt Nürnberg  Nürnberg, die Rampen für das Rennen werden aufgebaut Nürnberg, noch eine Kirche :- )) Nürnberg am Rathaus Nürnberg, Pilzsaison Nürnberg, frisches Gemüse aus dem Knoblauchsland Nürnberg Nürnberg Nürnberg, unterhalb der Kaiserburg Nürnberg, unterhalb der Kaiserburg Nürnberg, unterhalb der Kaiserburg Nürnberg, Biergarten am Rathaus Nürnberg am Trödelmarkt Nürnberg am Trödelmarkt Nürnberg am Trödelmarkt Nürnberg, Biergarten auf dem Campingplatz

Nürnberg, die Kaiserburg und Reichsparteitage

Freitag, 25.08.2017

Was für ein krasser Unterschied. Der (fast) beschauliche und herausgeputzte Tegernsee und die quirlige Großstadt Nürnberg (etwas über 500.000 Einwohner).  Auf unserem Weg Richtung Zuhause machen wir einen Zwischenstopp in der Frankenmetropole Nürnberg. 

Nürnbergs Geschichte geht bis zum Jahr 1050 und früher zurück. Da wurde Nürnberg als Königsgut erstmals urkundlich erwähnt. Nürnberg war in der Zeit der salischen und staufischen Könige und Kaiser ein wichtiger Stützpunkt ihrer Reichs- und Hausmachtpolitik. Burg und Ort bildeten einen bevorzugten Aufenthaltsort der umherreisenden Herrscher, die hier Hoftage und Reichsversammlungen abhielten. Dafür errichteten die Staufer auf dem Burgfelsen – über älteren Bauten – eine ausgedehnte Pfalzanlage, die noch heute das Erscheinungsbild der Kaiserburg prägt. Dank der engen Verbindung zum Königtum und der Lage am Kreuzungspunkt wichtiger Fernstraßen entwickelte sich Nürnberg rasch zu einem bedeutenden Zentrum von Transithandel und Exportgewerbe sowie zum Finanzplatz. Der Freiheitsbrief Kaiser Friedrichs II. von 1219 begünstigte die bürgerliche Autonomie der Gemeinde auf Kosten der burggräflichen Rechte und Aufgaben. Das ist die stolze Vergangenheit der Stadt.

Seit gestern sind wir hier auf dem Knaus Campingplatz in einem Naherholungsgebiet direkt neben dem ehemaligen Reichsparteigtagsgelände der Nationalsozialisten. In Stein verewigter Größenwahn. Auf diesem Gelände hielten die Kriegsverbrecher und Massenmörder von 1933 bis 1938 die Reichsparteitage der NSDAP ab. Es umfasst eine Gesamtfläche von über 16,5 km². Einige der Kolossalbauten wurden ganz oder teilweise fertiggestellt und sind noch heute vorhanden. Informationen vor Ort bietet seit 2001 das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. 

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde Nürnberg von den Nationalsozialisten als „Stadt der Reichsparteitage“ zu einem der wichtigsten Orte nationalsozialistischer Propaganda. Die Nürnberger Gesetze, auch Nürnberger Rassegesetze genannt, wurden am 15. September 1935 vom Reichstag auf dem 7. Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg einstimmig beschlossen. Mit ihnen stellten die Nationalsozialisten ihre antisemitische und menschenverachtende Ideologie auf eine juristische Grundlage. Das ist die dunkle und beängstigende  Vergangenheit der Stadt.  

Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden hier die Nürnberger Prozesse statt. Bestimmt auch wegen der hier abgehaltenen Reichsparteitage. Im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher wurden nach dem Zweiten Weltkrieg deutsche Politiker, Militärs und NS-Funktionäre erstmals für die Planung, Vorbereitung, Einleitung und Durchführung eines Angriffskrieges, Verbrechen an der Zivilbevölkerung und an Kriegsgefangenen sowie für den Massenmord in den Vernichtungslagern strafrechtlich zur Verantwortung gezogen. 

Wir sind heute die fast noch vollständig erhaltene Stadtmauer entlang gelaufen und teilweise im Stadtgraben. Da war es angenehm kühl, denn die fränkische Sonne meinte es mit 28 Grad sehr gut. Durch unser flanieren an der Mauer entlang waren wir dann plötzlich ohne Anstrengung an der Kaiserburg gelandet. Dem Wahrzeichen von Nürnberg. Der Weg durch die Altstadt hoch zur Kaiserburg ist dagegen schon anstrengend. Leider waren Restaurierungsarbeiten und wir konnten nicht alle Außenbereiche sehen. Dafür Brautpaare im fliegendem Wechsel!

Und noch eine Überraschung hatte der Mauerweg. Im Bereich Frauenturm und Frauengraben waren wir plötzlich im Rotlichtviertel von Nürnberg. Rechts die Stadtmauer und links freizügig bekleidete Frauen im Fenster. Freier waren noch nicht unterwegs, was uns aber keineswegs störte :- ))  Mittags hat Frauchen eine Kleinigkeit (Flammkuchen mit frischen Pfifferlingen) in der Weinstube Spital gegessen. Wir haben uns in den Innenhof gesetzt. Angenehm kühl und kein Straßenlärm. Eine Empfehlung einer Freundin, super! Am Nachmittag waren wir dann „kaputt“ und hatten dicke Pfötchen bzw. Füße. 

Morgen gehen sehen wir den Bereich um den Hauptmarkt und den Trödelmarkt an. Aber ganz langsam. Die fränkische Sonne hat sich bereits angemeldet.  

  Die Kaiserburg trohnt über Nürnberg Die Kaiserburg Die Kaiserburg, Ausgang Brautpaare in der Kaiserburg In der Kaiserburg   Wachturm vor der Kaiserburg Burggarten Burggarten   Barny im Burggarten Barny prüft die Burgmauer Wachturm mit Rampe für Kanonen Stadtmauer Handwerkerhof Blick auf das Spital mit der Pegnitz Die Pegnitz Nürnberg, Altstadt Biergarten in Nürnberg Blick auf die Altstadt von Nürnberg   Wachturm an der Stadtmauer Stadtmauer Hier beginnt das Rotlichtviertel von Nürnberg Just fun Blick auf die Altstadt von Nürnberg Innenhof der Weinstube Spital Mmhh Flammkuchen mit frischen Pfifferlingen Reichsparteitagsgelände, Außenbereich des Zeppelinfeldes Reichsparteitagsgelände, Außenbereich des Zeppelinfeldes

Impressionen vom Tegernsee

Mittwoch, 23.08.2017

Heute haben wir uns bei "Kaiserwetter" eine Bootsfahrt (Rundfahrt) über den Tegernsee gegönnt. Zu Fuß zum See und dann sind wir am Seeufer entlang bis zur Anlegestelle Rottach-Egern Strandbad flaniert.

So ein Spaziergang dauert immer etwas länger. Wir treffen ja so viele nette Hunde mit ihren Frauchen und Herrchen. Die Zweibeiner plaudern dann und wir Vierbeiner beschnuppern uns. Hin und wieder ein Beinchen heben und ein Schluck aus dem Tegernsee geschlabert. Auf dem Boot konnten wir uns dann entspannen und die Landschaft genießen. Und natürlich haben wir Fotos für euch gemacht.

Zum Ende der Fahrt gegen 14:30 wurde es an Bord richtig voll. So kam in Tegernsee eine ganze "Busladung Rentner 70plus" an Bord. Übrigens überwiegend Rentnerinnen. Frauchen meint, die verprassen ihre Witwenrente. Genau wie sie auch :- )) Gut das wir frühzeitig gestartet sind. Da hatte ich noch ausreichend Platz für meinen Reisetrolley. Und in Rottach-Egern war es dann auch voll. Menschen und jede Menge Autos. Tägliche Rush Hour am Tegernsee. Über die Hauptstraße zu flanieren haben wir uns dann erspart und sind mit dem Bus Richtung Campingplatz. Heute Abend waren wir noch im Rainerstüberl auf dem Campingplatz. Schlemmen. Wie gestern hatten wir auch wieder nette und unterhaltsame Gesellschaft am Tisch. Das funktioniert in einem bayrischen Biergarten/Stüberl halt einfach gut. Ist schön hier am Tegernsee. Ein Besuch lohnt sich! Morgen beginnen wir dann mit unserer gemächlichen Heimreise mit Zwischenstopp. 

Strand in Rottach-Eggern In Rottach-Eggern auch Boote haben am Tegernsee ein schönes Heim schöner Wohnen mit Blick auf den See Anlegestelle in Rottach-Eggern die Weißach die Weißach Blick auf Tegernsee mit dem Bräustüberl Blick auf Rottach-Eggern Badestrand der Klinik Tegernsee Blick auf Tegernsee Erfrischung im Tegernsee Begegnung auf dem Tegernsee Blick auf Gmund Blick auf Gmund Baden bei Gmund Anlegestelle Gmund kleiner Badestrand An Deck, Barny in seinem selbstgebauter Reisetrolley Ochsenbrust mit Meerrettich im Rainerstüberl

Mit Rosi um den Tegernsee, wäre schön gewesen

Dienstag, 22.08.2017

Ja, leider hat es nicht geklappt. Wir sind zwar am Tegernsee aber einmal mit Rosi um den See "treten" müssen wir verschieben. Rosi steht für "Roller mit Sitz". Ein Tretroller mit Sitz und E-Motor. Das gebrauchte Model war doch nicht so Top wie es im Internet aussah. Frauchen lässt sich jetzt eine Rosi zuzammenbauen (www.leihroller.de). In drei Wochen können wir unsere Rosi dann abholen. Als Zwischenstopp auf unserer nächsten großen Tour.  

Wir sind auf dem Campingplatz in Weißach. Der einzigste Campingplatz (fast) direkt am Tegernsee. Die Orte an dieser Seeseite gehen fließend ineinander über. Weißach, Rottach-Eggern und  Tegernsee. Heute haben wir die Gegend zu Fuß und mit dem Oberbayern-Bus erkundet. Kein Wunder, dass es die Reichen und Schönen besonders aus München hierher zieht. Eine idyllische bayrische Kulturlandschaft. Rund um den Tegernsee ist es recht flach und dahinter steigen dann die Berge auf. Eine Landschaft wie gemalt mit Bergwiesen, einzelnen Gehöften und dichtem Wald. Und mitten drin ruht der Tegernsee. Und wenn dann noch die bayrische Sonne lacht... Es geht aber auch ganz anders. Das letzte Unwetter mit Starkregen, Gewitter und Sturmböen hat sich hier kräftig ausgetobt. Auch auf dem Campingplatz wurden mehrere große Bäume zerbrochen bzw. samt Wurzelwerk ausgerissen.

Wir hatten Glück mit dem Wetter. Leicht bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Dabei Morgens und Abends schon recht frisch. Morgen machen wir vielleicht eine Bootsfahrt über den Tegernsee. Wir werden sehen ...  

  Malerwinkel in Rottach-Eggern Rottach-Eggern Rottach-Eggern Yachthafen in Tegernsee Tegernsee Tegernsee Kneipe mit eigenem Bootsanleger Bräustüberl in Tegernsee Bräustüberl in Tegernsee Eine Kleinigkeit im Bräustüberl Barny checkt die Seepromenade in Tegernsee Blick auf den Campingplatz in Weißach Nach dem Sturm, Aufräumarbeiten auf dem Campingplatz Der Rosi-Roller, ein Beispielfoto von Radsport Zehendmaier

Miltenberg, rauf zur Burg Mildenburg

Dienstag, 01.08.2017

Das ist kein Schreibfehler. Die Burg heißt tatsächlich Mildenburg. Also nicht wie das darunter liegende Städtchen.
Wir sind heute doch noch hinauf gelaufen. Wäre doch blöd, wo wir doch hier sind. Trotz der Hitze war es nicht schlimm. Es gibt vom Marktplatz zwei Wege zur Burg. Ein Weg mit überwiegend Treppen und der von der Sonne verwöhnt :- ) Die Alternative ist ein etwas glitschiger Weg durch den Wald. Das war unsere Wahl. Angehmehme Frische. Oben hatten wir dann Pech. Die Burganlage war noch etwas mehr als eine Stunde geschlossen. Der Weg hat sich trotzdem gelohnt. Ein toller Ausblick über Miltenberg und den Main. Zum Abschluss sind wir nochmals entspannt die ganze Hauptstraße entlang geschlendert und Frauchen hat sich noch einen fränkischen Wurstsalat gegönnt. Ich hatte wieder Diät. Grrrrrr

Morgen gehts weiter. Wir verlassen den Main fahren Richtung Heimat.

  Miltenberg, die Mildenburg und der Main Treppen zur Mildenburg Der Waldweg zur Mildenburg Die Mildenburg, heute ein Museum Mildenburg, teilweise Ruinen Barny verschafft sich einen Überblick über die Mildenburg Mildenburg, Blick auf den Main    Mist, die Burganlage ist noch geschlossen Blick von der Mildenburg auf den Schnatterturm schöner Wohnen in der Nähe der Burg

Miltenberg, die Perle am Main

Montag, 31.07.2017

Perle am Main, so bezeichnet sich die Stadt Miltenberg gerne selbst. Und nicht zu Unrecht. Die Stadt schmiegt sich auf einem schmalen Streifen zwischen Mainufer und den dahinter aufsteigenden Bergen dem Flusslauf entlang. Über der Stadt trohnt die Mildenburg von 1226 und früher. Die sehenswerte Hauptstraße durchzieht die ganze Stadt. Vom Würzburger Tor bis zum Mainzer Turm. Durch die Altstadt mit dem neuen Rathaus bis zum noch älterem Schwarzviertel. Vorbei am Gasthaus "Zum Riesen", dem angeblich ältesten Gasthaus Deutschlands. Über den alten Marktplatz, das Schnatterloch genannt bis zur Faust Brauerei einer der ältesten Brauereien (1654) im Rhein-Main-Gebiet. Gerade das Schwarzviertel ist einfach sehenswert. Und als ob das noch nicht ausreichend wäre, hat sich Miltenberg eine richtig schön gestaltete Uferpromenade gegönnt. Mit Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe und die Main-Flotte für Tagestouren. Liegewiesen, kleine Aussichtsplattformen mit Liegebänken ...  Das hat schon südändisches Flair.Dolce Vita am Main zwischen Spessart und Odenwald. 

Auf der Burg waren wir (noch) nicht. Gestern und heute war es dafür viel zu heiß.  Und morgen? Wahrscheinlich kräftige Gewitter.   

Wir sind auf dem Campingplatz Mainwiese. Wir haben einen Stellplatz in der ersten Reihe direkt am Main erwischt. Mit Blick auf die "Alte Mainbrücke" mit dem großen Stadttor und die Altstadt von Miltenberg. Die vorbeifahrenden Flusskreuzfahrtschiffe sind zum greifen nah. Idylle pur. Zum Frühstück kamen Schwäne vorbei. Einen konnte ich (Barny) noch vertreiben. Als dann aber die ganze Schwanenfamilie kam, musste ich aufgeben. Der Klügere gibt nach. Übrigens, so schön Schwäne aussehen, was bei denen hinten herauskommt ist riesig und stinkt wie Gülle.

Ende August, Anfang September gibt's in Miltenberg die jährlich  stattfindende Michaelismesse. Dieses Jahr gibt's ein Jubiläum. 650 Jahre Michaelismesse. Ursprünglich eine Verkaufsmesse für Handwerker und Händler. Heute ein riesiges Volksfest. Dann ist hier Ausnahmezustand. 

  Miltenberg, die Hauptstraße Miltenberg, das Neue Rathaus Miltenberg, im Schwarzviertel Miltenberg, am Schnatterloch Miltenberg, alter Marktplatz Miltenberg, am Schnatterloch Miltenberg, Gasthaus Zum Riesen Miltenberg, nur noch 2577 Km bis Santiago Miltenberg, am Schnatterloch Miltenberg, auf der Hauptstraße Miltenberg, Würzburger Tor Miltenberg, Anlegestelle für Gäste Miltenberg, Dolce Vita am Main   Barny und seine Miltenberger Buddies an der Uferpromenade Miltenberg, Blick auf den Campingplatz  Blick auf Miltenberg mit der Mildenburg Blick auf Miltenberg mit der Mildenburg Miltenberg, die Alte Mainbrücke Miltenberg, die Alte Mainbrücke Miltenberg, Stellplatz in der ersten Reihe Platz mit Aussicht Den ungebeten Besucher konnte Barny noch vertreiben Barny hat sich zurückgezogen , die Übermacht ist zu groß

Rundgang durch Lohr am Main

Samstag, 29.07.2017

Gestern hat sich Frauchen den Festumzug alleine angesehen. Zuviel Stress für mich. Heute haben wir gemeinsam einen Rundgang durch die Altstadt von Lohr gemacht. Wieder so eine hübsche fränkische Kleinstadt am Main. Wein- und Bierstadt. Hier beginnt so die fränkische Bierregion. 

Die Altstadt ist zur Spessartfestwoche noch mit Fahnen und Flaggen zusätzlich herausgeputzt. Heute brannte die fränkische Sonne (27 Grad) wieder und die Einheimischen und die Festbesucher tummelten sich in den Straßencafés. Mir war es bald zu warm. Kein Wunder mit dem Bäuchlein so 15 cm über dem Asphalt. Aber Frauchen hat meine neue Reisetasche auf dem Gestell eines Einkaufsrollers befestigt. Da kann ich hin und wieder etwas ausruhen :- ))

Bei unserem Rundgang haben wir wieder viele Fotos gemacht. Da könnt ihr einen Eindruck von Lohr gewinnen. Und ein ganz besonderes Foto ist zusätzlich dabei. Die von Frauchen zweckentfremdete Dusche in Filou. Sie hat im Village, bei Hymerworld und überhaupt soviel gekauft, dass der Stauraum im Heck nicht mehr ausreicht. Gut, da war natürlich schon vorher einiges drinnen. Jedenfalls muss die  Dusche als temporäres Zwischenlager dienen. 

Morgen geht's weiter den Main entlang. Unser Tripp ist noch nicht zu Ende.

Lohr, Marktplatz Lohr, Altstadt Lohr, Altstadt Lohr, AltstadtLohr, KirchplatzLohr, SchlossLohr, AltstadtLohr, AltstadtLohr, AltstadtLohr, AltstadtLohr, Barny war am MarktplatzLohr, Heiligen FigurenLohr, Heiligen FigurenLohr, Heiligen FigurenLohr, mal ein angemessenes Bankgebäude  Lohr, kunstvolle WerbeschilderLohr, kunstvolle WerbeschilderLohr, kunstvolle WerbeschilderLohr, kunstvolle WerbeschilderLohr, kunstvolle WerbeschilderLohr, kunstvolle WerbeschilderLohr, kunstvolle WerbeschilderLohr, auf der Speisekarte als Kleinigkeit gepriesenBarny in seiner mobilen ReisetascheDer neue Relaxstuhl wurde von Barny okupiertEigentlich ist das die Dusche in Filou :- ))

Fränkisches Brauchtum in Lohr am Main

Freitag, 28.07.2017

Wir sind nach Lohr am Main gefahren und Mitten in ein fränkisches Volksfest geraten. Die "Lohrer Spessartfestwoche". Das muss ein Highlight im fränkischen Kalender sein. Der "Campingplatz Mainufer" in Lohr ist belegt. Mit Glück haben wir ohne Reservierung noch einen Stellplatz bekommen. Alle Altersklassen sind auf dem Campingplatz vertreten. Viele bleiben wohl nicht nur übers Wochende sondern die ganze Festwoche. Davon sehr viele insbesondere jüngere Menschen mit Lederhosen und Tracht. Auch in der Altstadt viele in Tracht. Da zeigt es sich, dass wir jetzt wieder im bayrischen Teil von Franken sind. In Wertheim (BW) war Tracht nicht so angesagt.

Auf dem Campingplatz wurde tagsüber schon kräftig vorgeglüht und Party gefeiert. Dabei fängt der Abend erst an. Wird für viele eine lange Nacht  :- ))  Am späten Nachmittag gab es einen Festumzug in der Altstadt. Klein aber mit allem was dazu gehört. Musikgruppen, Fahnenschwenker, Reitertruppe, Brauereiwagen und Schneewittchen mit ihren sieben Zwergen. Lohr bezeichnet sich als Schneewittchen-Stadt. Sogar ein Fanclub der örtlichen Brauerei aus China war angereist. 

Der Festplatz sieht dann wieder so aus wie alle Festplätze. Das Festzelt hat allerdings viel bayrisches Ambiente. Einige Fotos von der Lohrer Spessartfestwoche.  

Werbeplakat für die Spessartfestwoche Lohr, Umzug zur Spessartfestwoche Lohr, Umzug zur Spessartfestwoche Lohr, Umzug zur Spessartfestwoche Lohr, Umzug zur Spessartfestwoche Lohr, Umzug zur Spessartfestwoche Lohr, Umzug zur Spessartfestwoche Lohr, Umzug zur Spessartfestwoche Lohr, Umzug zur Spessartfestwoche   Lohr, Umzug zur Spessartfestwoche Lohr, FestplatzLohr, Festplatz  Lohr, Festzelt Lohr, Campingplatz Mainufer ist belegt

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.